Modulare Anlagen machen Prozesse flexibel

Mit einer neuen „Plug & Produce“-Lösung bietet ABB komplett modular aufgebaute Prozessanlagen für Chemie-, Pharma- oder Lebensmittelfirmen

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Das Projekt

Kundenspezifische Produkte, Kleinstchargen, kurze Lieferzeiten, häufige Innovationen: Wollen Chemie-, Pharma- oder Lebensmittelfirmen global erfolgreich sein, müssen sie ihre Produktion immer wieder anpassen. Die modulare Automatisierung von Prozessen und Anlagen gilt als Schlüssel für flexible, effiziente, profitable Herstellungsprozesse der Zukunft. Das Schweizer Technologieunternehmen ABB hat eine modulare Produktionsumgebung entwickelt, die seit 2018 vom Life-Science-Unternehmen Bayer getestet wird.

Das Konzept

Einstecken und loslegen: Das ist das Prinzip der modular aufgebauten ABB-Produktion. Die wie ein Baukasten für Bayer konzipierte Anlage verfügt über diverse Steuereinheiten und ein Konfigurationstool. Die vorautomatisierten Module besitzen neben den für die Fertigung nötigen Werkzeugen also auch die Fähigkeit, sich selbst einzustellen und die Herstellungsschritte mit den Nachbarmodulen abzustimmen. Komplett gesteuert wird die neue Produktionsanlage durch das digitale Prozessleitsystem ABB Ability™ System 800xA.

Der Nutzen

Die modulare Prozessanlage überzeugt vor allem durch drei Vorteile: Entsprechend der Nachfrage lässt sich die Produktionsmenge aufgrund standardisierter Methoden schnell nach oben oder unten skalieren. Produktwechsel oder Änderungen im Herstellungsprozess sind flexibler und rascher durchführbar. Zudem fallen die Investitionskosten durch die Wiederverwertbarkeit der Module vergleichsweise geringer aus.

 

Weitere Missionen zum Thema Produktion

2018-10-23T15:24:20+00:00

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Modulare Anlagen machen Prozesse flexibel ABB
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