Alternative Kraftstoffe – sicher im Straßenverkehr nutzen

Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) erforscht die Gefahren, die von Fahrzeugen mit Flüssiggas ausgehen

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Die Situation

Durch sinkende Erdölvorkommen und zur Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele gewinnen Energieträger wie Liquid Natural Gas (LNG) als umweltfreundliche Kraftstoffe vor allem für schwere Nutzfahrzeuge zunehmend an Bedeutung. Ein erhöhter Einsatz von LNG birgt jedoch bislang unerforschte Gefahren und Risiken. Im Projekt „Sicherheit von Verkehrsinfrastrukturen“ untersucht die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) an ihrem Brandenburger Standort in Baruth, wie sich das Flüssiggas bei verschiedenen Unfallszenarien in Tunneln verhält.

Die Forschung

Auf dem BAM Testgelände „Technische Sicherheit“ wurde eine Tunnel-Testanlage im Realmaßstab aufgebaut. Damit wird es möglich, verschiedene Szenarien zur Stoffausbreitung von tiefkalten Gasen, dazu gehört auch LNG, unter definierten Bedingungen zu untersuchen und mögliche Folgen, wie im Falle eines Brands oder einer Explosions, zu erforschen. Analysiert werden die Auswirkungen auf die Personen- und Bauwerkssicherheit sowie auf den Transport von Gefahrgut in Tunneln. Ziel ist es, aus den Forschungsergebnissen Handlungsempfehlungen in Bezug auf die neue Energieträger abzuleiten, die dann in internationale Regelwerke einfließen.

Der Status

Aktuell erfolgen Vorversuche im Realmaßstab mit Liquid Petroleum Gas (LPG) sowie Simulationen zur Stoffausbreitung von tiefkalten Gasen.

 

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2018-11-02T13:30:00+00:00

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BAM - Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung
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