Inspektion 4.0: Durchsicht mit Durchblick

Software-Entwickler casonex nutzt Augmented Reality für die Fahrzeugprüfung

© casonex

Das Problem

Wenn Straßenbahnen, Busse oder Autos zur Inspektion in die Werkstatt rollen, ist die digitale Zukunft oft noch ganz weit weg. Die Prüfer hantieren mit Papier, Stift, Taschenlampe und Werkzeug. Die Prüfergebnisse müssen danach umständlich in den Computer getippt werden. Eine Idee des Dresdner Software-Entwicklers casonex will das Prüfen vereinfachen. MIA, der Mobile Inspection Assistant, nutzt dafür eine Datenbrille.

Die Lösung

Grundlage ist eine handelsübliche Brille für Augmented Reality. Wer durchschaut, dessen reales Sichtfeld wird durch zusätzliche Informationen überlagert. Die casonex-Entwickler haben die passende Software für die Inspektion programmiert.  In das Sichtfeld der Brille werden alle bekannten Daten rund um das Fahrzeug und den anstehenden Test eingeblendet. Die Prüfer erhalten aber auch Zusatzinformationen über Bauräume oder den Status bereits früher erfasster Mängel. Mit einer mobilen Tastatur tragen sie ihre Ergebnisse sofort ein und sehen das Geschriebene direkt vor ihren Augen. Mängellisten und daraus resultierende Aufträge können danach sofort ausgelöst werden. Das spart Zeit und damit auch Kosten.

Der Projektstatus

Die Europäische Union unterstützt das Unternehmen durch die Bereitstellung von Fördermitteln. Im nächsten Schritt will casonex eine Software für Virtual Reality-Brillen entwickeln. Fahrzeuge könnten damit in einer künstlich erschaffenen Welt direkt im 3D-Modell angeschaut werden. Eventuelle Mängel an der Technik sollen dort direkt markiert werden.

 

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2018-07-26T16:04:06+00:00

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