Strom und Wärme aus einer Hand

Der Wärmepumpenkollektor von Consolar vereint zwei Technologien der regenerativen Energieversorgung

© Consolar

Das Problem

In der Regel versorgen noch immer Öl- und Gasheizungen Gebäude mit Wärme. Doch beim Verbrennen fossiler Brennstoffe entsteht unter anderem klimaschädliches CO2. Eine Alternative dazu stellen Luft-Wärmepumpen dar, die Wärme gewinnen, indem sie der Luft Energie entziehen. Diese sind allerdings wegen des Gebläses laut, benötigen eine Aufstellfläche und verbrauchen gerade im Winter, wenn der Wärmebedarf am höchsten ist, viel Strom. Daneben gibt es Wärmepumpen, die die Erde als Quelle nutzen. Für diese ist jedoch eine Erdbohrung notwendig, die meist mit Gutachten verbunden ist.

Die Lösung

Der von Consolar Solare Energiesysteme entwickelte anschlussfertige PVT-Kollektor „Solink“ vereint Photovoltaik (PV) und SolarThermie (T) mit einem Luft-Wärmetauscher. Das Prinzip: Auf dem Dach oder an der Fassade installiert wird auf der Oberseite des Kollektors durch Sonnenenergie Strom produziert und gleichzeitig auf der Unterseite thermische Energie gewonnen, die an eine Wärmepumpe abgegeben wird. Mit dem geringen Flächenbedarf kommen die lautlos arbeitenden, zwei Quadratmeter großen Module besonders gut für den Einsatz in Stadtgebieten und speziell für sanierte Altbauten in Frage. Als Nebeneffekt produzieren Solink-Kollektoren etwa sieben bis zehn Prozent mehr Strom als übliche PV-Module, da sie über die an die Wärmepumpe abgeführte Wärme gekühlt werden.

Der Status

Im April 2018 hat Consolar mit der Serienfertigung begonnen.

 

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2018-10-16T12:42:29+00:00

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