Mindestens „Null“, bestenfalls „Plus“

Deerns entwickelt das Energiedesign für die „Plus-Energie“-Gebäude von morgen

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Die Anforderung

Ab 2021 sollen sie zur Norm in Europa werden. Gebäude, die genauso viel erneuerbare Energie erzeugen, wie sie selbst verbrauchen. Sogenannte „Null-Energie-Gebäude“ gehören für das international tätige Ingenieurunternehmen Deerns längst zum Planungsstandard. Der Spezialist für Gebäudetechnik geht einen Schritt weiter und entwickelt „Plus-Energie-Gebäude“, die mehr Energie produzieren als sie verbrauchen.

Die Umsetzung

Ob „Bosco Verticale“ in Mailand, „Maison Île de France“ in Paris oder „LVM5“ in Münster – sie alle eint nicht nur eine markante Architektur, sondern auch ein nachhaltiges Energiekonzept. Dabei gilt es, die Wechselwirkungen der unterschiedlichen energetischen Komponenten gezielt auszunutzen und miteinander in Einklang zu bringen. So wie beim Bürogebäude „LVM5“: Die Hochleistungskühldecken, die technische Arbeitsplatzausstattung und das Beleuchtungskonzept tragen ebenso zur Plus-Energiebilanz bei wie die Energiegewinnung durch Geothermie, Photovoltaik und das gebäudeeigene Blockheizkraftwerk. Dank einer doppelschaligen Gebäudehülle in Kombination mit einem ausgeklügelten Lüftungssystem ist – je nach Wetterlage – auch in den oberen Etagen des 60 Meter hohen Gebäudes eine Fensterlüftung möglich. Für ein angenehmes Raumklima bei Null-Energieverbrauch.

Die Auszeichnungen

Die deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen (DGNB) bewertete das LVM5 mit einer ökologischen Qualität von 94,3 Prozent und vergab dafür das Platin-Zertifikat. Auf der Greenbuild Europe 2018 wurde Deerns für seine nachhaltigen Energiekonzepte ausgezeichnet. Sein Engagement wird das Unternehmen in kommenden Plus-Energie-Projekten europaweit fortführen.

 

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2018-10-01T17:38:46+00:00

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Mindestens „Null“, bestenfalls „Plus“Deerns
57.975076913834 Sec. - - 2018-12-15 04:05:00