Die größte Windturbine der Welt

General Electric will mit der „Haliade-X“ 16.000 Haushalte mit Strom versorgen

© GE Renewable Energy

Das Projekt

Windkraft boomt: Vor zehn Jahren waren weltweit 94 Gigawatt Leistung installiert, Ende 2017 waren es fast 600 Gigawatt – das deckt laut der World Wind Energy Association 5 Prozent des globalen Strombedarfs. Als Basis künftiger Energieversorgung wird Offshore-Windstrom gesehen. Denn Wind auf hoher See weht stark und regelmäßig. Um das Potential optimal zu nutzen, entstehen derzeit immer stärkere Anlagen. Die US-Firma General Electric Renewable Energy (GE) will nun die weltweit größte Windturbine bauen.

Die Dimensionen

GE hat 2018 angekündigt, mehr als 340 Millionen Euro in die Entwicklung der „Haliade-X“ zu investieren. Die XXL-Turbine soll 12 Megawatt leisten und 16.000 Haushalte mit Strom versorgen können – das sind 45 Prozent mehr als die derzeit stärkste Turbine schafft. Die erste Haliade-X soll vor Schottland gebaut und ab 2021 getestet werden. Die Anlage soll mit 260 Meter fast so hoch sein wie der Eifelturm.

Die Perspektiven

Eine heutige Offshore-Anlage ist mit 4.500 Volllaststunden im Jahr fast doppelt so ertragreich wie eine an Land. Die Prognosen für den Ausbau sind daher positiv. Bis 2030 soll der Offshore-Markt per Anno 16 Prozent wachsen. Das ist das Ergebnis einer Analyse von Bloomberg New Energy Finance. Insgesamt könnten 2030 laut Global Wind Energy Outlook Windkraft-Kapazitäten von 2.110 Gigawatt installiert sein und damit rund ein Fünftel des jährlichen Strombedarfs der Welt liefern.

 

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2018-11-21T18:22:14+00:00

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