Ein Riesenkamm reinigt die Ozeane

Pacific Garbage Screening filtert Plastikmüll aus dem Wasser und wandelt es in Bio-Kunststoff um

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Das Problem

Acht Millionen Tonnen Plastik gelangen laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums jährlich in die Ozeane. Nach und nach entsteht daraus Mikroplastik, das Meerestiere fressen. Und so landet der Müll auch auf unserem Teller. Das Aachener Projekt Pacific Garbage Screening will die Ozeane vom Müll befreien und ihn in Bio-Plastik verwandeln – mit einer gigantischen schwimmenden Meeres-Plattform.

Die Lösung

Die geplante 400 Meter lange Pacific-Garbage-Screening-Plattform sieht aus wie ein Riesenkamm und lässt sich in den Müllstrudeln der Meere verankern. Kiele bilden ein Kanalsystem, durch das Wasser strömt. Dadurch beruhigen sich punktuell die Meeresbewegungen. Plastik kann an die Oberfläche steigen und abgeschöpft werden – ohne Meerestiere zu gefährden: Filter und Netze kommen nicht zum Einsatz. Der Plastikmüll wird in Wasserstoff und Kohlendioxid umgewandelt. Wasserstoff ist Energieträger für Brennstoffzellen, und aus Kohlendioxid lässt sich Bio-Kunststoff herstellen.

Der Projektstatus

Durch Forschungsgelder, Spenden und Crowdfunding sollen weitere Forschungen, erste Modellversuche und der Bau des Prototyps finanziert werden. Im nächsten Schritt will Pacific Garbage Screening einen Prototypen für Flussmündungen entwickeln – damit Plastik gar nicht erst in die Meere gelangt.

 

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2018-10-16T13:42:06+00:00

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