Doppeluntersuchungen mit unnötiger Strahlenbelastung vermeiden

Computertomograph von Philips erhebt konventionelle und spektrale Bilddaten in einem einzigen Scan

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Das Problem

Im Vergleich zur konventionellen Computertomographie („CT“) bietet die spektrale CT die Möglichkeit zur Farbquantifizierung sowie eine präzisere Darstellung der Strukturen und eine bessere Gewebecharakterisierung. Bei herkömmlichen Dual-Energy CTs muss sich der Radiologe vor dem Scan für ein Dual Energy-Protokoll entscheiden. Philips hat mit dem IQon Spectral CT ein Gerät entwickelt, das konventionelle plus spektrale Bilddaten in einem Arbeitsschritt erheben kann.

Die Lösung

Der NanoPanel Prism-Detektor des IQon Spectral CT verfügt über zwei übereinanderliegende Schichten, die verschiedene Teile des Röntgenspektrums projektionswinkeltreu und ohne Zeitversatz aufnehmen. Der obere Yttrium-Szintillator absorbiert niederenergetische Photonen, der untere GOS-Szintillator hochenergetische Photonen. Während aus der Kombination der Dual-Layer-Rohdatensätze konventionelle Aufnahmen errechnet werden, liefert die spektrale Rekonstruktion beispielsweise virtuell monoenergetische Bilder (MonoE) mit 40 bis 200 keV, die sich zur Kontrastanhebung oder Reduktion von Strahlaufhärtungsartefakten einsetzen lassen

Der Status

Der IQon Spectral ist bereits in der klinischen Routine im Einsatz. Da nach jedem Scan konventionelle plus spektrale Daten zur Verfügung stehen, muss der Radiologe sich nicht vorab für ein Dual Energy-Protokoll entscheiden, sondern kann bei unklaren Befunden einfach im Nachhinein Spektraldatenanalysen durchführen. Dem Patienten bleibt eine zweite Untersuchung mit Strahlenexposition erspart.

 

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2018-10-25T15:33:47+00:00

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