LKWs und Busse sauberer fahren lassen

Shell will mit seinem synthetischen Gas-to-liquids-Diesel die Feinstaubbelastung reduzieren

© Shell

Das Projekt

Vor allem im Transportbereich sind viele Dieselfahrzeuge unterwegs. Diesel gilt als Hauptverursacher von schädlichem Feinstaub. Das Energieunternehmen Shell hat einen synthetischen Kraftstoff entwickelt, der gerade im Transportbereich Diesel ersetzen kann.

Das Prinzip

Der Gas-to-liquids (GTL)-Diesel basiert, wie schon der Name vermuten lässt, auf Erdgas. Um aus Erdgas einen flüssigen Kraftstoff zu erstellen sind verschiedene Raffinerieprozesse notwendig. In einem ersten Schritt muss das Erdgas gereinigt werden. Wasser, Kondensate und Schwefel werden dazu abgetrennt. Am Ende des Prozesses steht Methan. Aus Methan lässt sich durch starke Erhitzung bei Temperaturen von über 1.400 Grad Celsius ein sogenanntes Synthesegas herstellen. Dieses Synthesegas wird in einem abschließenden Prozess verflüssigt und zum GTL-Diesel veredelt.

Der große Vorteil des Shell GTL-Diesel: Jedes Dieselfahrzeug kann ihn ohne bauliche Veränderungen am Fahrzeug tanken. Daher ist der Kraftstoff gerade für Fuhrparkmanager besonders attraktiv, weil die unternehmenseigene Fahrzeugflotte ohne Investitionskosten „grüner“ wird. Gleichzeitig sinken die lokalen Emissionen in den Innenstädten, da weniger Partikel, Stickoxide und Schwefeloxide in die Luft gelangen.

Der Projektstatus

Shell produziert bereits in seiner niederländischen Raffinerie in Arnheim GTL-Diesel. In Katar hat Shell vor Kurzem eine noch größere Anlage für die GTL-Produktion in Betrieb genommen.

 

Weitere Missionen zum Thema Energie

2018-07-26T16:04:57+00:00

Newsletter

LKWs und Busse sauberer fahren lassenShell
47.160528898239 Sec. - - 2018-12-12 04:02:28