Klimakiller Beton? Eliminiert!

Solidia Technologies entwickelt patentiertes Verfahren zur nachhaltigen Zement- und Betonproduktion

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Das Projekt

Weltweit werden nach Angaben des Verein Deutscher Zementwerke e. V. (VDZ) etwa vier Milliarden Tonnen Zement produziert. Zement ist ein Hauptbestandteil von Beton. Beton ist nach Wasser der am zweithäufigsten verbrauchte Stoff der Welt und verschlingt bei der Herstellung enorm viel Wasser und Energie. Der US-amerikanische Zementfabrikant Solidia Technologies hat eine wasser- und energiesparende Methode entwickelt, um Beton herzustellen.

Das Prinzip

Der Clou beim inzwischen patentierten Solidia-Verfahren: Der Beton härtet mit COanstatt mit Wasser aus. Dafür hat Solidia eine Mischung entwickelt, die weniger Kalkstein enthält und mit einer niedrigeren Ofentemperatur von etwa 1.200 Grad Celsius auskommt. Die eingesetzte Energie reduziert sich dadurch um bis zu 30 Prozent.

Insgesamt verringert sich durch das Solidia-Verfahren der CO2-Ausstoß um bis zu 70 Prozent im Vergleich zur bisher üblichen Produktion. Gleichzeitig sinkt der Wasserverbrauch um 60 bis 80 Prozent. Das verwendete Wasser kann zu etwa 80 Prozent wiederverwertet werden. Neben der positiven Klimabilanz dürfen sich auch die Baufirmen freuen, denn Solidia Beton hat seine maximale Stärke in 24 Stunden erreicht. Herkömmlich hergestellter Beton benötigt dafür 28 Tage.

Der Projektstatus

Solidia Technologies ist dabei seine Produkte zu vermarkten. Dazu hat sich das Unternehmen namhafte Investoren wie beispielsweise BASF und BP mit ins Boot geholt.

 

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2018-07-26T16:01:34+00:00

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Klimakiller Beton? Eliminiert!Solidia Technologies
24.62184214592 Sec. - - 2018-12-10 04:01:51